Seit ihrer Gründung widmet sich die Stiftung Cleft-Children International CCI der Aufgabe, Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cleft) ein gesundes, würdevolles Leben zu ermöglichen.
Was einst als medizinisches Engagement begann, ist heute ein internationales Netzwerk aus Ärzt:innen, Therapeut:innen und Unterstützer:innen, das Wissen, Erfahrung und Menschlichkeit vereint. CCI steht für eine Medizin, die über den Operationssaal hinausreicht – eine Medizin, die Verantwortung übernimmt.
Denn ein Eingriff kann das Leben eines Kindes verändern. Doch erst die Nachsorge, die Ausbildung lokaler Ärzt:innen und die Aufklärung ganzer Gemeinschaften schaffen nachhaltige Wirkung.
Die Stiftung mit Sitz in Zürich arbeitet nach einem klaren Grundsatz: Heilen, wo Not ist – und Wissen weitergeben, damit Hilfe bleibt. In diesem Geist vereint CCI chirurgische Exzellenz mit humanitärer Verpflichtung – und leistet damit einen Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit im Zugang zu medizinischer Versorgung.
Eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cleft) ist mehr als eine sichtbare Fehlbildung – sie ist ein tiefer Einschnitt in das Leben eines Kindes und seiner Familie. In vielen Ländern bedeutet sie Ausgrenzung, Sprachlosigkeit und den Verlust elementarer Chancen.
Die Vision von Cleft-Children International CCI ist eine Welt, in der kein Kind an dieser Hürde scheitern muss. Eine Welt, in der medizinische Hilfe kein Privileg ist, sondern ein Recht. Eine Welt, in der Wissen geteilt, Verantwortung übernommen und Menschlichkeit gelebt wird.
Unsere Arbeit folgt der Überzeugung, dass jedes Lächeln, das zurückkehrt, ein Zeichen der Hoffnung ist – und ein stilles Zeugnis dafür, dass Heilung möglich wird, wenn Menschen füreinander einstehen.
Diese Vision trägt unsere Stiftung seit ihrer Gründung – mit jeder Operation, mit jeder Ausbildung, mit jeder Familie, die wieder Vertrauen fasst. Denn jedes gerettete Lächeln verändert nicht nur ein Gesicht – es verändert ein Leben.
Heilen bedeutet für Cleft-Children International CCI weit mehr, als ein Gesicht zu rekonstruieren. Es bedeutet, einem Kind das Vertrauen in sich selbst zurückzugeben – und einer Familie neue Hoffnung zu schenken.
Dort, wo Armut, mangelnde Infrastruktur und fehlende medizinische Ausbildung Hilfe oft unmöglich machen, schafft CCI Wege – mit Fachwissen, Geduld und Menschlichkeit.
Unsere Arbeit folgt einem klaren, aber tiefgreifenden Prinzip: Jede Behandlung soll nicht nur ein Leben verändern, sondern ein System stärken.
Die Operation ist oft der Beginn eines neuen Lebensweges. In Zusammenarbeit mit lokalen Krankenhäusern, Universitäten und internationalen Expertenteams ermöglicht CCI chirurgische Eingriffe, die höchsten medizinischen Standards entsprechen – und dennoch an die Gegebenheiten vor Ort angepasst sind.
Die Behandlungen umfassen den Verschluss von Lippe, Gaumen und Kiefer, den Aufbau des Kieferknochens sowie, falls erforderlich, ästhetische oder funktionale Korrekturen im späteren Kindes- oder Jugendalter.
Doch der chirurgische Eingriff ist weit mehr als ein technischer Akt. Er bedeutet Vertrauen – zwischen Ärzt:innen, Eltern und Kind. Er verlangt Vorbereitung, Aufklärung und Nachbetreuung.
Darum arbeitet CCI mit multidisziplinären Teams, in denen Chirurg:innen, Zahnmediziner:innen, HNO-Spezialist:innen, Anästhesist:innen, Pflegekräfte, Logopäd:innen und Psycholog:innen eng zusammenwirken. Dieses Zusammenspiel verschiedenster Fachrichtungen stellt sicher, dass jedes Kind ganzheitlich behandelt wird – funktional, ästhetisch und emotional.
So entsteht eine Medizin, die nicht nur heilt, sondern stärkt: medizinisch sicher, menschlich nah und nachhaltig wirksam.
Eine Operation verändert viel, doch Heilung braucht Zeit, Geduld und Begleitung.
Darum endet medizinische Hilfe bei Cleft-Children International CCI nicht im Operationssaal. Nach dem Eingriff beginnt der oft entscheidende zweite Schritt: die kontinuierliche Nachsorge.
Sprachtherapie hilft den Kindern, ihre Stimme neu zu entdecken – Laute zu formen, Worte zu finden, sich verständlich und selbstbewusst auszudrücken.
Ebenso wichtig ist die psychosoziale Betreuung. Viele Familien haben über Jahre mit Ablehnung, Schuldgefühlen und in Isolation gelebt. Unsere Teams stehen ihnen auch in dieser Lebensphase zur Seite. Sie hören zu, beraten, stärken das Selbstvertrauen und helfen, die Erfahrungen von Leid in Hoffnung zu verwandeln.
CCI bleibt an der Seite der Kinder – über viele Jahre hinweg. Bis sie stabil, gesund und selbstsicher ihren Weg gehen können.
Nachhaltige Hilfe entsteht nicht durch einmalige Einsätze, sondern durch den Aufbau von Wissen, Erfahrung und Verantwortung vor Ort. Darum ist Ausbildung ein zentrales Element der Arbeit von Cleft-Children International CCI.
In Schulungsprogrammen, Hospitationen und praktischen Trainings («Hands-on») lernen lokale Ärzt:innen und Chirurg:innen modernste Operationstechniken. Pflegekräfte werden in Anästhesie, Wundversorgung und Nachbetreuung geschult. Logopäd:innen, Ernährungsberater:innen und Psycholog:innen werden aktiv in den interdisziplinären Behandlungsprozess eingebunden.
CCI fördert den Wissensaustausch zwischen internationalen Expert:innen und lokalen Teams durch Workshops, digitale Schulungen und telemedizinische Fallbesprechungen, die Wissen dort verfügbar machen, wo es am dringendsten gebraucht wird.
Besonderen Wert legt CCI auf den Aufbau interdisziplinärer Kompetenzzentren, in denen Chirurgie, Logopädie, Zahnmedizin, Ernährungswissenschaft und Psychologie eng zusammenarbeiten. So entstehen Strukturen, die langfristig eigenständig funktionieren – und Tausenden von Kindern auch in Zukunft helfen können, selbst ohne ständige internationale Unterstützung.
Diese Investition in Menschen und Wissen ist vielleicht die nachhaltigste Form der Heilung: Sie verwandelt kurzfristige Hilfe in dauerhafte Selbstständigkeit.
Wissenschaftliches Arbeiten ist ein fester Bestandteil der Tätigkeit in allen Cleft-Zentren von CCI. Die Teams dokumentieren ihre Ergebnisse, entwickeln Behandlungsverfahren weiter und veröffentlichen regelmässig in internationalen Fachjournalen.
Damit tragen sie nicht nur zur Verbesserung der chirurgischen Techniken bei, sondern auch zur weltweiten Weiterentwicklung der Spaltchirurgie und der interdisziplinären Behandlungskonzepte.
Jede Publikation, jede Studie und jeder fachliche Austausch stärkt die Grundlage, auf der CCI wirkt: evidenzbasierte Medizin, die geteilt, gelebt und weitergegeben wird – im Dienst der Kinder, deren Lächeln die Zukunft prägt.
Medizinische Heilung ist nur ein Teil des Weges – gesellschaftliche Heilung ist der andere.
In vielen Regionen sind Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (Clefts) mit Mythen, Scham und Stigmatisierung belegt. Kinder werden gehänselt, Familien ausgegrenzt, Mütter verurteilt.
Darum engagiert sich Cleft-Children International CCI nicht nur im Krankenhaus, sondern auch in der Gemeinschaft, und zwar durch Aufklärungskampagnen, Schulbesuche, Informationsveranstaltungen und die Zusammenarbeit mit lokalen Medien.
Lehrkräfte und Gesundheitshelfer:innen werden geschult, um Wissen weiterzugeben und Vorurteile abzubauen.
Wenn Gemeinschaften erkennen, dass eine Spalte weder Schande noch Strafe ist, sondern eine behandelbare medizinische Fehlbildung, wandelt sich Ausgrenzung in Akzeptanz.
So trägt Aufklärung dazu bei, dass Kinder nicht nur geheilt, sondern auch gesehen, verstanden und angenommen werden.
Aus all diesen Elementen – Chirurgie, Nachsorge, Ausbildung und Aufklärung – ist im Laufe der Jahre ein tragfähiges Modell gewachsen: die Cleft-Zentren von Cleft-Children International CCI.
Hier vereinen sich Wissen, Erfahrung und Mitgefühl in einem ganzheitlichen Verständnis von Verantwortung. Jedes Zentrum ist mehr als nur eine Klinik. Es ist ein Ort der Heilung, der Ausbildung und der Begegnung.
In enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern schafft CCI Strukturen, die dauerhaft bestehen: mit qualifizierten Teams, moderner Ausstattung und einem klaren Fokus auf Eigenständigkeit und Qualität.
Diese Zentren sind das sichtbare Herzstück der Arbeit von CCI – Orte, an denen aus medizinischer Hilfe nachhaltige Entwicklung wird.
«Medizin bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen – für das einzelne Kind ebenso wie für die Systeme, die Heilung ermöglichen.»
Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer
Ein besonderes Merkmal aller Cleft-Zentren von Cleft-Children International CCI ist die Ausbildung von Fachärzt:innen im Rahmen international anerkannter Fellowship-Programme.
Diese Programme sind darauf ausgerichtet, Chirurg:innen aus den jeweiligen Regionen zu Spezialist:innen für Lippen-, Kiefer- und Gaumenspaltenchirurgie auszubilden – umfassend, praxisnah und nach höchsten medizinischen Standards.
Über einen Zeitraum von zwei Jahren durchlaufen die Fellows eine strukturierte Ausbildung in Diagnostik, Operationstechniken, Anästhesie, Nachsorge und interdisziplinärer Zusammenarbeit. Sie lernen, komplexe Fälle zu planen und eigenständig zu operieren – begleitet von erfahrenen Cleft-Chirurg:innen der jeweiligen Zentren und unterstützt durch internationale Expert:innen.
Nach Abschluss ihres Fellowships verlassen die Ärzt:innen das Zentrum, um das Gelernte in ihren Heimatregionen weiterzugeben und dort neue Versorgungsstrukturen aufzubauen.
So entsteht aus Ausbildung Nachhaltigkeit: Jede und jeder einzelne Fellow trägt dazu bei, dass Wissen wächst, sich vervielfacht und neue Kinder erreicht.
Die Fellowship-Programme sind damit das Herzstück der langfristigen Wirkung der Stiftung – sie sichern Qualität, Kontinuität und die Zukunft einer Medizin, die Verantwortung übernimmt.
«Was als spontane Tat begann, wurde zu einer Aufgabe fürs Leben. Wir wollten nicht nur helfen – wir wollten Strukturen schaffen, die bleiben.»
Dr. h.c. Erika Sailer
Manchmal beginnt Veränderung mit einem einzigen Blick. Für Dr. h.c. Erika Sailer begann sie in Indien – in den Strassen, Werkstätten und Dörfern, in denen sie im Rahmen ihrer Tätigkeit in der Textilbranche regelmässig arbeitete.
Immer wieder begegnete sie dort Müttern, die ihre Kinder schützend im Arm hielten – Kinder, deren Gesichter von einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte (Cleft) gezeichnet waren. Diese Begegnungen liessen sie nicht mehr los.
Aus Mitgefühl wurde Entschlossenheit. Erika Sailer wollte nicht länger zusehen. Sie wollte handeln.
Sie wandte sich an Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer, einen international anerkannten Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen aus Zürich, der sich seit Jahrzehnten der Behandlung angeborener Gesichtsfehlbildungen widmete. Sie fragte ihn, ob er bereit wäre, zwei Kinder aus Indien kostenlos zu operieren, wenn sie es schaffen würde, sie in die Schweiz zu bringen.
Prof. Sailer sagte zu. Und damit begann ein Weg, der Leben verändern sollte.
Mit unerschütterlicher Entschlossenheit organisierte Erika Sailer Visa, Reisepapiere und Genehmigungen – in einem Umfeld, das kaum Raum für solch ein Vorhaben bot.
Schliesslich gelang es: Zwei Kinder, Ranga und Carla, durften nach Zürich reisen. Dort wurden sie operiert – erfolgreich, behutsam und mit einer Fürsorge, die weit über das Medizinische hinausging.
Für die Kinder war es Heilung. Für Hermann und Erika Sailer war es der Beginn einer Aufgabe, die fortan ihr Leben prägen sollte.
Was als spontaner Akt der Menschlichkeit begann, wurde zur Bewegung. Beide erkannten, dass Hilfe nur dann Bestand hat, wenn sie Wissen teilt, Strukturen aufbaut und Verantwortung weitergibt.
So gründeten Hermann und Erika Sailer im Jahr 2000 die Stiftung Cleft-Children International CCI. Ihr Ziel: Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (Clefts) weltweit Zugang zu hochwertiger, kostenloser Behandlung zu ermöglichen.
Von Beginn an stand fest: Heilung darf kein Zufall sein. Sie muss möglich gemacht werden – überall.
Heute wirkt CCI in mehreren Ländern und verbindet medizinische Exzellenz mit nachhaltiger Ausbildung und Aufklärung. So wird aus jeder Operation mehr als ein Eingriff; sie wird zum Beginn eines neuen Lebensweges.
Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer brachte seine jahrzehntelange Erfahrung als Mediziner, Forscher und Lehrer ein – mit einem tiefen Bewusstsein für Ethik, Qualität und Verantwortung.
Dr. h.c. Erika Sailer ergänzte dieses Engagement mit ihrer organisatorischen Stärke, ihrem sozialen Feingefühl und ihrem festen Glauben daran, dass Menschlichkeit keine Grenzen kennt.
Gemeinsam legten sie das Fundament für eine Stiftung, die bis heute lebt, was sie damals begonnen haben: aus einer spontanen Tat der Nächstenliebe eine dauerhafte Struktur zu schaffen – und aus einer Begegnung eine Bewegung.
Die Geschichte von Cleft-Children International CCI endet nicht mit der Gründung der Stiftung – sie nimmt dort erst ihren Anfang.
Was einst in Zürich als Geste der Menschlichkeit begann, wuchs Schritt für Schritt zu einem weltweiten Netzwerk der Heilung.
Jedes Zentrum, das seither entstanden ist, steht für geteiltes Wissen, gelebte Verantwortung und Hoffnung, die bleibt.
Hinter Cleft-Children International CCI stehen Menschen, die Medizin, Mitgefühl und Verantwortung miteinander verbinden.
Sie kommen aus unterschiedlichen Bereichen, aber sie teilen eine gemeinsame Überzeugung: dass Wissen verpflichtet – und dass Heilung nur dann Bestand hat, wenn sie mit Haltung geschieht.
Der Stiftungsrat vereint medizinische Exzellenz, organisatorische Stärke und menschliche Erfahrung. Er lenkt die Arbeit von CCI mit Weitsicht, Klarheit und dem Ziel, in jedem Projekt das Beste für die Kinder zu erreichen, denen die Stiftung gilt.
An seiner Spitze stehen Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer, der die Stiftung mit fachlicher Autorität und menschlicher Verantwortung führt, und Dr. h.c. Erika Sailer, deren Entschlossenheit und Tatkraft das Fundament vieler Erfolge bilden.
Unterstützt werden sie von Katharina Bode, die als Geschäftsführerin die tägliche Arbeit der Stiftung koordiniert und Projekte weltweit zusammenführt. Gemeinsam stehen sie für eine Haltung, die Cleft-Children International CCI seit der Gründung prägt: medizinische Präzision, menschliche Nähe und das unbeirrbare Streben nach Wirkung.

«Medizin ist für mich mehr als Wissenschaft – sie ist Verantwortung.»
Professor Dr. Dr. Hermann F. Sailer
Prof. Dr. Dr. Hermann F. Sailer gilt international als einer der bedeutendsten Vertreter der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.
Über Jahrzehnte prägte er das Fach mit innovativen Operationsmethoden, wissenschaftlicher Exzellenz und einem tiefen Verständnis für die Einheit von Funktion, Ästhetik und Menschlichkeit.
Nach seiner Ausbildung und Habilitation an der Universität Zürich leitete er dort die Klinik für Kiefer- und Gesichtschirurgie und formte sie zu einem international anerkannten Zentrum der rekonstruktiven Chirurgie.
Doch bei aller wissenschaftlichen Leistung stand für ihn immer der Mensch im Mittelpunkt. Während zahlreicher Aufenthalte in Ländern mit eingeschränkter medizinischer Versorgung wurde ihm bewusst, dass Heilung oft an Ressourcen scheitert. Diese Erkenntnis wurde zur Triebkraft seines humanitären Engagements.
Gemeinsam mit seiner Frau, Dr. h.c. Erika Sailer, gründete er im Jahr 2000 die Stiftung Cleft-Children International CCI.
Ihr Ziel: Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (Clefts) weltweit Zugang zu sicherer, hochwertiger und kostenloser Behandlung zu ermöglichen.
Unter seiner Leitung entwickelte sich CCI zu einem Netzwerk medizinischer Exzellenz und humanitärer Verantwortung.
Für Prof. Sailer bedeutet Medizin nicht allein, Krankheiten zu heilen, sondern Lebensperspektiven zu eröffnen.
Sein Denken ist geprägt von der Überzeugung, dass Wissen geteilt werden muss, um Wirkung zu entfalten – und dass echte Hilfe dort beginnt, wo man sich der Verantwortung für den anderen stellt.

«Wer etwas bewegen will, darf sich nicht aufhalten lassen.»
Dr. h.c. Erika Sailer
Dr. h.c. Erika Sailer steht für Tatkraft, Entschlossenheit und die unerschütterliche Überzeugung, dass Hilfe nur dann zählt, wenn sie wirklich ankommt.
Sie ist eine Frau, die nicht ruht, bis aus einer Idee Wirklichkeit wird – beharrlich, mutig und klar in ihrer Haltung.
Als Mitgründerin und Vizepräsidentin von Cleft-Children International CCI verkörpert sie jenen Teil der Stiftung, der Bewegung schafft.
Sie denkt strategisch, handelt pragmatisch – und setzt mit Entschiedenheit durch, was andere für unmöglich halten.
Wo Strukturen fehlen, baut sie sie auf. Wo Zweifel laut werden, bleibt sie standhaft. Und wo sich Hindernisse zeigen, schafft sie Wege.
Erika Sailer verbindet Tatendrang mit tiefem Mitgefühl. Ihre Stärke liegt darin, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern zu übernehmen – mit einer Entschiedenheit, die inspiriert und ansteckt.
Sie ist unbequem, wenn es nötig ist, und unermüdlich, wenn es darauf ankommt. Unter ihrer Mitwirkung ist Cleft-Children International CCI gewachsen: von einer Idee zu einer Institution, von einer Vision zu einer global wirksamen Stiftung.
Sie steht für Führung, die fordert und fördert – und für den Willen, das Richtige durchzusetzen, auch wenn der Weg dorthin Kraft verlangt.
«Verantwortung bedeutet für mich, Strukturen zu schaffen, auf die sich andere verlassen können – damit Hilfe nicht nur funktioniert, sondern wirkt.»
Katharina Bode
Katharina Bode ist das organisatorische Herz der Stiftung Cleft-Children International CCI.
Sie verantwortet das gesamte operative Geschehen – von der Planung und Umsetzung internationaler Projekte über die Koordination der Cleft-Zentren bis hin zu Controlling, Fundraising und Marketing.
Jährlich werden rund 4.000 Behandlungen durch ihre Arbeit ermöglicht und begleitet. Was auf den ersten Blick nach Zahlen und Abläufen klingt, ist in Wahrheit ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Präzision, Empathie und unermüdlichem Engagement.
Sie hält die Fäden in der Hand, sorgt für Struktur, Klarheit und Transparenz – und schafft damit die Grundlage dafür, dass Hilfe weltweit wirksam werden kann.
Ihr Anspruch ist leise, aber kompromisslos: Qualität in jedem Detail, Verantwortung in jeder Entscheidung. Mit ihrem klaren Blick für das Wesentliche prägt sie die tägliche Arbeit von CCI auf allen Ebenen.
Katharina Bode steht für eine Form von Führung, die nicht Aufmerksamkeit sucht, sondern Ergebnisse schafft – für Verlässlichkeit, Integrität und stille Stärke, die das Rückgrat einer ganzen Stiftung bilden.
Der Stiftungsrat von Cleft-Children International CCI vereint Menschen, die mit Erfahrung, Weitblick und persönlicher Überzeugung Verantwortung tragen.
Dr. Dr. Martin Sailer, Dr. Robin Houcken und Andreas Roffler stehen gemeinsam für die strategische und ethische Ausrichtung der Stiftung.
Sie wachen über die Qualität der Arbeit, sichern Transparenz und gewährleisten, dass jede Entscheidung dem zentralen Ziel dient: Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (Clefts) weltweit Zugang zu nachhaltiger Hilfe zu ermöglichen.
Mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, aber einem gemeinsamen Werteverständnis, bilden sie das Fundament, auf dem CCI aufbaut – eine Führung, die Vertrauen schafft, Orientierung gibt und Verantwortung lebt.
Jede Entscheidung, jede Operation, jedes Projekt der Stiftung Cleft-Children International CCI folgt einer klaren, tiefen Überzeugung: Medizin ist nur dann vollständig, wenn sie Menschlichkeit einschliesst.
Dieses Verständnis prägt das Handeln der Stiftung seit ihrer Gründung und bestimmt ihren Blick auf Heilung, Verantwortung und Miteinander.
CCI steht für eine Form von Hilfe, die über das rein Medizinische hinausgeht: für Verantwortung, die bleibt, wenn der Eingriff endet, und für Mitgefühl, das professionell ist, aber niemals distanziert.
Die Grundsätze der Stiftung beruhen auf drei Leitgedanken: Würde – weil jedes Kind das Recht hat, angenommen zu sein: mit einem Gesicht, das lächeln darf, und mit dem Bewusstsein eigener Identität und Zugehörigkeit. Verantwortung – weil medizinisches Wissen verpflichtet: zur Weitergabe von Können, zur Ausbildung lokaler Fachkräfte und zum Aufbau nachhaltiger Strukturen, damit Hilfe dort wächst, wo sie gebraucht wird. Integrität – weil Hilfe nur dann glaubwürdig bleibt, wenn sie unabhängig, transparent und respektvoll geschieht.
Diese Haltung verbindet alle, die für CCI wirken – Ärzt:innen, Pflegende, Projektverantwortliche und Unterstützende.
Sie eint die Überzeugung, dass wahre Hilfe kein Akt des Gebens ist, sondern des Teilens: von Wissen, Verantwortung und Menschlichkeit.
So bleiben die Grundsätze von CCI kein Leitbild auf Papier, sondern gelebte Praxis – Tag für Tag, in jedem Zentrum, in jedem Kind, das wieder zu lächeln beginnt.
Cleft-Children International CCI misst Erfolg nicht an Absichten, sondern an den Spuren, die bleiben. Verantwortung bedeutet, über den Moment der Hilfe hinauszudenken und Wirkung so zu gestalten, dass sie Bestand hat.
Echte Veränderung entsteht dort, wo medizinische Präzision auf Menschlichkeit trifft, wo Wissen geteilt und Strukturen gestärkt werden. Diese Haltung prägt das Handeln der Stiftung in jeder Phase.
Wer heilt, übernimmt Verantwortung – für Qualität, Transparenz und Nachhaltigkeit.
CCI achtet auf eine nachvollziehbare Mittelverwendung, klare Kommunikation und langfristige Partnerschaften, die Vertrauen schaffen und Wirkung sichern.
Doch Verantwortung heisst auch, Wissen weiterzugeben und Unabhängigkeit zu fördern. Nachhaltigkeit entsteht, wenn Hilfe bleibt – auch ohne ständige Unterstützung von aussen.
Wirkung zeigt sich nicht allein in Zahlen, sondern im Leben der Kinder: in neuer Sprache, Selbstvertrauen und gesellschaftlicher Teilhabe.
Mit jährlich rund 4.000 Behandlungen und zahlreichen Cleft-Zentren weltweit verändert CCI Lebensrealitäten – von Familien, die Hoffnung zurückgewinnen, bis zu Fachkräften, die ihr Wissen weitertragen.
Denn Verantwortung ohne Wirkung bleibt Absicht – und Wirkung ohne Verantwortung verliert an Glaubwürdigkeit.
CCI vereint Präzision und Empathie, Transparenz und Vertrauen – für Hilfe, die bleibt und Zukunft schafft.
Cleft-Children International CCI legt grossen Wert auf finanzielle Stabilität und Transparenz – denn nur auf einer sicheren Basis lassen sich Projekte langfristig und nachhaltig verwirklichen.
Eine sorgfältige Mittelverwendung, klare Prozesse und verantwortungsvolles Finanzmanagement gewährleisten, dass jeder Beitrag dort Wirkung entfaltet, wo er am dringendsten gebraucht wird.
Ebenso wichtig ist uns die Offenheit im Umgang mit den uns anvertrauten Ressourcen. Wir kommunizieren transparent über die Herkunft und den Einsatz unserer Mittel – aus Respekt gegenüber allen, die unsere Arbeit unterstützen, und im Bewusstsein, dass Vertrauen die Grundlage jeder nachhaltigen Partnerschaft ist.
Wir stellen daher unsere Tätigkeitsberichte, die Prüfberichte der Eidgenössischen Stiftungsaufsicht sowie die Revisionsberichte zur Verfügung.
Sie finden diese Dokumente im Anschluss – als Ausdruck unserer Überzeugung, dass gelebte Verantwortung immer auch bedeutet, Rechenschaft abzulegen.